28.04.2010
Cottbuser „Turnier der Meister“ Kandidat für neue Challenge-Runde
Die Champions Trophy ist tot, ein attraktives neues Weltcup-Format soll das Turnen revolutionieren. Von 2011 an wird eine neue Serie mit einem Jackpot von einer Million Schweizer Franken (700 000 Euro) in getrennten Grand Slams für Allrounder und Spezialisten die Turnstars anlocken.
 „Wir sind froh, dass wir die anfänglichen Widerstände überwunden haben“, sagte Wolfgang Willam, der als Präsident der FIG-Wettkampf-Kommission die neue Serie maßgeblich initiierte. „Wie bisher konnte es nicht weitergehen: Dem Weltcup fehlte das Profil, die Felder waren riesig“, bestätigte der Sportdirektor des Deutschen Turner-Bundes. Zudem war die Weltcup-Vermarktung bislang unbedeutend, das Medienecho mäßig. Das alles soll sich nun ändern.
Für die zweite Reihe der Weltelite wird die FIG zudem eine Challenge-Runde ins Leben rufen, bei der die Zahl der Teilnehmer und der Veranstaltungen nach oben offen ist. Ein Kandidat ist das traditionelle „Turnier der Meister“ in Cottbus, da in der A-Serie jedes Land nur einen Ausrichter stellen darf. Den ersten beiden Turnern in der Challenge Serie winkt dann der Aufstieg in die Luxus-Klasse.
(LR/dpa/tus)